Hengstleistungsprüfung 2018

50 Tage haben „unsere Jungs“ alles gegeben, nun steht fest: Sie haben es geschafft!💪 Alle Friesenpferde sind erfolgreich leistungsgeprüft.
Den Siegerhengst stellte in diesem Jahr der Züchter Josef Loy vom FPZV. Sein vierjähriger Tabor J.L., FPZV-Körungssieger 2018, wurde mit einer Endnote von 8,51 (!) bewertet. Seine Leistungsfähigkeit im Reiten und Fahren, seine Lern- und Leistungsfähigkeit im Fahren, der Schritt vor der Kutsche, die Fahreignung wurden vom Trainingsleiter jeweils mit 9,0 benotet. Galopp, Geländeeignung, Trab vor der Kutsche entlocken den Richtern der Abschlussprüfung ebenfalls ein „sehr gut“ und die Fahreignung wurde vom Fremdfahrer ebenso benotet.
Mit einer Endnote von 8,1 wurde auch Tiark von der Kornsmühle (geboren 2014, Züchterin & Besitzerin Heike Schneider) für „gut und besser“ befunden. Auch er bekam gleich mehrere „9er“ : vom Trainingsleiter für seinen Galopp und die Geländeeignung, so auch von den Richtern. Insbesondere sein starker Bergaufgalopp und sein großer Fleiß wurde zu begeistern. Die Richter waren von der Qualität der Friesenhengste sehr angetan und voll des Lobes für unsere schwarzen Perlen.

Zuchtschau Baar 2018

Schee woas!!!
Der FPZV hatte am 15. September 2018 die letzte Zuchtschau der Saison in Baar bei Augsburg auf der Anlage der Familie Loderer. In familiärer Atmosphäre wurden typvolle Stuten und ein wirklich cooler Jährling beurteilt und prämiert. Auch ein gekörter Hengst wurde zur Fortschreibung vorgestellt, da er wegen einer Verletzung nicht auf die Körung im März gebracht werden konnte.
Weitere Fotos und alle Informationen zu den Pferden ergänzen wir natürlich noch. Anbei schon mal ein paar erste Eindrücke 

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Zuchtschau Straelen 2018

„Meine Schätze funkeln und klimpern nicht, sie glänzen in der Sonne und wiehern in der Nacht“. Dieser schöne Spruch ziert nicht nur den Flur von Züchter und Zuchtschauveranstalter Josef Loy, er traf auch auf die  Fohlenkollektion, die auf der Zuchtschau am 26. August 2018 präsentiert wurde, zu. Die Schätze präsentierten sich bei schönstem Wetter wahrlich glänzend. Der Sieger Hendrik J. L. (Fedde Fan Horp P. H. x Fiona J. L von Veyht J. L. gezüchtet und im Besitz von Josef Loy) schwebte auf dem pfleglich gestützten Rasen mit einer 9,5 für den Trab zu einer Gesamtnote von 8,53. Mit einer 8,47 folgte ihm Ilia von der Kornsmühle (Door x Renelde d. haut. fagnes S, P. S von Veyht J. L. P. H., gezüchtet und im Besitz von Heike Schneider), die vor allem mit ihrem qualitätvollen Gebäude die Zuchtleiterin überzeugen konnte. Züchter Heribert Gröning stellte gleich zwei Hengstfohlen vor: Hannes G. H. (Fedde Fan Horp P. H. x Vie-di v. d. Olde Mette Moate S v. Folkert 353) wurde mit einer 8,27 und Grandus G. H. (Veyht J. L. P. H. x Maren J. L. S von Fedde fan Horp P. H. v. Jasper 366) mit einer 8,05 goldprämiert. Auch Gigant aus der Zucht von Christian Dietzhuyzen konnte die Kommission überzeugen und ging mit einer 8,19 vom Feld. Das Stutfohlen Gina J. L. (Veyht J. L. P. H. x Virginia J. L. S von Fedde fan Horp, gezüchtet und im Besitz von Josef Loy) erhielt mit 8,07 ebenfalls die erste Prämie. Zum Abschluss präsentierte Josef Loy auf vielfachen Wunsch des Publikums noch die Hengste Valentino, Door und Fedde im Freilauf und an der Hand. Bessere Fotos werden folgen.

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Zuchtschau Oberurff 2018

„Das war spitze!“ Diesen Ausruf von Klaus Vössing, dem Gastgeber der Zuchtschau am 19. August 2018, übernehmen wir gleich mal als Überschrift. Alle vorgestellten Pferde zeigten was in ihnen steckte und das Publikum hat sie gebührend gefeiert und unterstützt! Die höchste Wertnote des Tages erhielt das Hengstfohlen Hannes vom Urfftal (v. Hektor vom Urfftal aus der Yvette M, S von Icarus P. H., gezüchtet und im Besitz von Sylvia Schädlich) mit einer 8,2. Die Siegerstute kam aus der gleichen Zucht: Winja vom Urfftal (Puschkin x Jorina vom Urfftal von Keimpe Jan f. Bommelsteyn P. H.) wurde mit einer 8,1 ebenfalls goldprämiert. Die Züchter reisten teilweise über 400km an um ihre Pferde vorzustellen. Wir bedanken uns für diesen Einsatz bei unseren Züchtern und ganz besonders beim Team vom Gestüt Urfftal für die Organisation, die Verpflegung und die tolle Atmosphäre. Da eine Fotografin vor Ort war gibt es hier bald Fotos, die den Pferden noch gerechter werden.

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Zuchtschau Bunderhee 2018

Goldregen in Bunderhee! Eine durchweg überzeugende Fohlenkollektion und ein vielversprechender Junghengst ließen am 25. August 2018 die Kronleuchter der Reithalle des Polderhofsim Vergleich verblassen. Siegerfohlen Hilko vom Polderhof ( Tjade x Indira v. Urfftal von Hakon v. Bellihof, gezüchtet und im Besitz von Helmut Brümmer) erhielt eine Gesamtnote von 8.04, dicht gefolgt von seinen Halbbrüdern Ihho vom Polderhof (aus der Alette Fan de Kromme Jelte von Harmen 424) mit 8,02 und Gauke (aus der Hinke G. G. S von Liekele 364, gezüchtet und im Besitz von Stefanie Eilers) mit einer 8.0. Das Stutfohlen Gracia (Veyht J. L. P.H. x Johanna von Fedde fan Hör P. H., gezüchtet und im Besitz von Graf Meentzen) erhielt für die Korrektheit des Gebäudes die Traumnote 9,0. Das ihre Endnote mit 7,74 die Goldprämie verfehlte war einzig auf den weißen Kronrand zurück zu führen. Ihr zweijähriger Halbbruder Carlo (von Valentin J. L.) konnte ebenfalls mit einem korrekten Gebäude überzeugen. Er wurde mit einer 8,19 zur Körung angewiesen.

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Erfahrungen einer Erstzüchterin mit dem FPZV e.V.

Lieber Friesenpferde Zuchtverband, liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte euch hier meine Erfahrungen als Friesen Erstzüchter im FPZV erzählen, da ich total begeistert bin und mir vorher viele unnötige Gedanken gemacht habe.
Nun erst mal zu mir. Mein Name ist Stefanie Eilers, ich komme aus Westerstede und bin 25 Jahre alt. Ich bin durch meine Eltern mit Pferden groß geworden, habe dem entsprechend früh das Reiten gelernt und vor allem die Liebe zum Pferd entdeckt. Gereizt haben mich die sanften Riesen schon seid meiner Kindheit.
Im letzten Jahr habe ich mir den Traum meiner eigenen Friesenstute erfüllt.
Hinke G.G., so ist ihr Name, habe ich im Februar 2017 von einem holländischen Pferdehändler gekauft. Als ich sie da stehen sah, habe ich mich sofort in sie verliebt. Sie kam recht dünn zu mir, so das ich sie erst mal aufgepäppelt habe.
Hinke hat ein volles Papier und war im KFPS eingetragen. Ich wollte sie allerdings im FPZV eintragen lassen, da ich bislang nur Gutes von dem Verband gehört habe.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich keine Ahnung hatte, ob ihre Abstammung gut ist oder nicht, geschweige denn, das ich Ahnung von dem Verband hatte, oder wie es dort läuft.
Nun ja, da ich diese Stute als Zuchtstute gekauft habe, damit meine Haflingerstute nicht allein mit Fohlen läuft im Jahr 2018, musste ich ja noch den passenden Hengst fingen und habe den Tipp bekommen, die Hengste vom Polderhof bei einem Frühstück anzuschauen. Dort ist mir Tjade vom Polderhof sofort in die Augen gefallen, sind’s ich mich für ihn als Deckhengst entschieden habe.
Hinke habe ich dann tragend von Tjade im August 2017 auf dem Polderhof zur Eintragung im FPZV vorgestellt, und dort ist sie mit ihren 15 Jahren zur Ster Stute prämiert worden, womit ich nie gerechnet habe. Das Ambiente war der Wahnsinn, der FPZV super nett und in jeder Situation hilfsbereit, und was mich am meisten begeistert hat, das sich für jedes Pferd so viel Zeit genommen wird, wie es braucht. Es herrscht überhaupt kein Zeitdruck, und das nimmt einem die ganze Nervosität ab, was sich natürlich auch im Pferd widerspiegelt.
Im Jahr 2018 wurde dann Gauke geboren. Auch mit ihm bin ich dann im August zum Polderhof gefahren, um ihn eintragen zu lassen. Es war ein genauso schöner Nachmittag wie das Jahr zuvor. Und wieder wurde sich für jedes Fohlen/Pferd Zeit gelsssen, um zu einer Benotung zu kommen. Auch diese mal war der FPZV wider sehr nett, freundlich und hilfsbereit. Und Gauke wurde dann auch noch mit Gold prämiert. Auch damit habe ich nicht gerechnet und ich war so überglücklich.
Ich möchte euch Lesern  damit einfach nur sagen, das ich mir als Friesen Erstzüchter im Vorfeld so viele Gedanken gemacht habe und ich mich umsonst verrückt gemacht habe. Der FPZV ist ein sehr loyaler, offener, fairer und wirklich netter Verband, der einem bei jeder Frage und Problem zur Seite steht. Ich kann nur positives berichten und möchte das gerne weitergeben, um andere Erstzüchter zu motivieren und Mut zu machen.

Vielen Dank.

Zuchtschau Schmelz 2018

Am 28. Juli 2018 hat in Schmelz die erste Zuchtschau der Saison 2018 des FPZV e.V. erfolgreich stattgefunden. Bei etwas erträglicheren Temperaturen präsentierten sich Fohlen, Stuten und Wallache zur Beurteilung. Drei erste Prämien konnten vergeben werden. Hengstfohlen Ikarus, Stutfohlen Heidi aus der Weihermühle und der zweijährige Wallach Caius von der Kornsmühle präsentierten sich in Bestform und überzeugten die Zuchtrichter von ihrer Qualität.

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Zentrale Hengstkörung 2018 im Schloss Wickrath bei Mönchengladbach

Die Körung des Friesenpferde Zuchtverbands fand am 10. und 11.03.2018 auf dem Schloss Wickrath bei Mönchengladbach statt. Die Anlage verbindet historisches Ambiente mit Einrichtungen des modernen Pferdesports und bot eine gute Kulisse und beste Bedingungen für alle Beteiligten. Jedem interessierten Züchter war es so möglich, sich die Jung- und Althengste ausgiebig und im direkten Vergleich anzuschauen. Ohne Frage ein Höhepunkt des züchterischen Jahresverlaufs und ein Schaufenster für die Rasse des Friesenpferdes. Die Hengsthalter hatten ihre qualitätsvollen Hengste im Alter von drei bis sechs Jahren für diesen Termin dementsprechend bestens vorbereitet.

Die Körkommission, bestehend aus Michael Bunse, Hans van den Berg und Romy Althaus begann die Körung mit der Identifikation und Vermessung der sechs angetretenen Junghengste. Anschließend ging es einzeln zur Pflasterprobe. Diese fand bei bestem Wetter im Park des Schlosses Wickrath statt. Die bewundernden Blicke der pferdegewohnten Passanten bestätigte einmal mehr die Anziehungskraft der Friesenpferde auf den Menschen. Sie konnten ihre Augen gar nicht von den schwarzen Perlen lassen.

Im Schritt und im Trab wurden die Hengste von der Körkommission von hinten und vorne begutachtet. Auf den ersten Blick ein recht unspektakuläres Ereignis, das den Richtern aber wertvolle Einblicke in die Korrektheit des Fundaments der Hengste ermöglicht. „Huft das Pferd plan auf? Kippt oder dreht es in den Gelenken? Wie führt es die Beine nach vorne? Ist die Stellung gleichmäßig und passend? Passen Hufgröße und -Formation zum Pferd?“ Dies sind nur einige der Fragen, auf die es hierbei Antworten zu finden gilt, denn wie der Name schon sagt ist das Fundament die Grundlage für ein langlebiges, leistungsfähiges und gesundes Pferd.

In der großzügigen und liebevoll dekorierten Reitbahn fand die Musterung an der Hand und die Vorstellung im Schritt und im Trab auf der Dreiecksbahn statt. Hierbei können die Richter jedes Pferd auf weichem, griffigen Boden von vorne, von der Seite und von hinten begutachten. Danach bekam jeder Hengst die Gelegenheit, sich im Freilauf zu präsentieren. Eine gute Gelegenheit, das ganze Bewegungspotenzial in Trab und Galopp zu beobachten. Aber auch die Übergänge zwischen den Gangarten, die freien Wendungen und Tempowechsel liefern wertvolle Informationen darüber, welches Potenzial der Hengste mitbringt, wie er sich selber bewegt und trägt und wie er die gegebenen Merkmale seines Exterieurs einsetzt. Nach dieser freien Bewegung bekam jeder Hengst die Möglichkeit, sich noch einmal mit etwas weniger „Dampf im Kessel“ an der Hand im Schritt zu zeigen.
Auf Grund der zeitlichen Verschiebung wurde der Workshop der Zuchtleiterin zum Vorstellen und Beurteilen von Friesenpferden stark gekürzt. Dem Gebissseminar von Msc. Agr. Diana Krischke lauschten die Zuschauer sehr konzentriert und die reichlich vorhandenen Gebisse luden anschließend zum Anfassen, Ausprobieren und Diskutieren ein.

Den Samstagabend nahm die Jahreshauptversammlung mit vielen wichtigen Entscheidungen in Anspruch.
Am Sonntag wurden die Hengste erneut in der Reitbahn vorgestellt. Hierbei wurden die Eindrücke des Vortags überprüft und ein besonderes Augenmerk auf das zu erwartende Potential als Vererber gelegt. Welche dieser Hengste haben das Zeug, die Population zu verbessern und näher an das Zuchtziel zu bringen? Bewertet wurde mit dem in der Zuchtbuchordnung festgelegten Bewertungsbogen, wobei die drei Exterieur-Merkmale „Rasse- und Geschlechtstyp“, „Qualität des Körperbaus“ und „Gesamteindruck und Entwicklung“ gemittelt mit 40% in die Endnote einfließen. 60% ergeben sich aus der Bewertung der Grundgangarten unter besonderer Beachtung des Schritts. Insgesamt muss am Ende die Note 7,5 oder besser erreicht werden um das Prädikat „gekört“ zu erlangen.

Alle vorgestellten Hengste wurden professionell vorgestellt und mit einer zweiten Prämie bewertet. Allerdings reichte es bei vier der Hengste leider nicht zum Urteil „gekört“. Neben dem Fundament war bei einigen Hengsten der Schritt Grund für Abzüge. Dieser geht über die Gewichtungen besonders stark in die Endnote ein.  Auch hätte man sich bei einigen Vertretern mehr Hengstausdruck gewünscht.
Am besten bewertet wurde der vierjährige Hengst Tabor J.L. von Veyht J.L. P.H. aus der Hinke-Anne H. M, S von Ulbert 390 SPORT aus der Zucht und in Besitz von Josef Loy. Er wusste vor allem mit einem schwebenden und elastischen Trab mit guter Aufwärtstendenz und einem gut gesprungenen, wendigen und leichtfüßigen Galopp zu überzeugen. Dieses Bewegungspotential vereint mit einem sehr ausdrucksstarken Kopf und viel Ausdruck lassen auf sportliche und typvolle Nachzucht hoffen.

Das Nesthäkchen der Körkollektion, der erst dreijährige Yvo von Fedde fan Horp P.H. aus der Galina von Arjon Z. von Züchter und Besitzer Gralf Meentzen, erhielt ebenfalls als Prädikat gekört. Der junge Hengst zeigte sich bereits harmonisch und gut entwickelt. Trotz seines Kalibers wusste er sich in allen drei Grundgangarten taktrein und balanciert zu bewegen. Seine gut modellierte Oberlinie und ein durch den Körper gehender Schritt runden das Bild eines zukünftigen Deckhengstes ab.
Vor der Eintragung in des Hengstbuch I gilt es jedoch für beide, noch die Hengstleistungsprüfung abzulegen.

Traditionsgemäß stellen sich auch die bereits eingetragenen Althengste des FPZV jährlich erneut der Körkommission. Eine schöne Gelegenheit für interessierte Züchter, sich die Väter ihrer Pferde oder zukünftiger Fohlen bestens präsentiert und im direkten Vergleich anzuschauen. Sie alle erwiesen sich ihrer Eintragung mehr als würdig und wurden mit ersten Prämien versehen. Kraftvoll, harmonisch und mit aktiver Hinterhand konnte Janus von der Kornsmühle in Besitz von Heike Schneider, Körungssieger seines Jahrgangs, das Publikum und auch die Kommission begeistern. Extra aus Schweden angereist war der Gand Prix erfolgreiche Hengst Gigantisch V Vaya in Besitz von Lars Palmqvist. Der Hengstleistungsprüfungschampion bewies allen sein sportliches Potenzial und entlockte dem Publikum mit großzügiger Mechanik so manchen Applaus.
Vizechampion der Althengste wurde der 12jährige Valentino J.L. in Besitz von Josef Loy. Der Hengst mit der starken, schrägen Schulterpartie und dem sehr gut aufgesetzten Hals bewegte sich harmonisch und fließend mit viel Elastizität.
Ebenfalls im Besitz von Josef Loy befindet sich der diesjährige Champion der Althengste, Door J.L.. Der 2099 geborene Hengst nahm mit sehr viel Ausstrahlung die Bahn regelrecht als seine Bühne ein und nutze sie, um dem Publikum seine überragenden Gangarten zu präsentieren. Mit aktiver Hinterhand und ständiger Bergauftendenz wusste er auch die Körkommission zu überzeugen.
Im Schauprogramm stellte Herr Loy neben Door J.L. und Valentino J.L. am Langzügel auch seinen Prämienhengst Fedde fan Horp vor der Kutsche vor. Der Hengst Gigantisch V Vaya wurde in einer Dressur Kür gezeigt und bewies hierbei seine hohe Qualität und die Bedeutung von Reitpferdepoints in der Friesenpferdezucht. Die heimlichen Stars des Rahmenprogramms waren jedoch zwei Halbstarke: Caius und Aaron, beide im Besitz von Nora Eisenlauer, zeigten mit ihrem Trainer Stefan Valentin, dass auch zweijährige Junghengste viel Spaß an der großen Arena und den bewundernden Blicken der Zuschauer haben. Mit viel Vertrauen zeigten sie die Elemente der Freiheitsdressur und erste zirzensische Lektionen.
Insgesamt war die Körung ein Schaufenster für die Qualität der Zuchtpferde des FPZV und für die Vielfalt des Friesenpferdes. Die Faszination für diese besondere Rasse war dabei an jeder Ecke und zu jeder Minute spürbar. Der Dank geht an die Aussteller, die Körkommission, den Vorstand des FPZV und die unzähligen Helfer vor und hinter den Kulissen.

Romy Althaus, Zuchtleiterin